Durch einen breiteren Mittelstand, einen stärkeren Branchenmix und ausgeglichene Bevölkerungsstrukturen werden die Einnahmen der Stadt verläßlich steigen.

Sparsamkeit war schon bisher unser Markenzeichen in der Haushaltspolitik, und sie wird es bleiben. Die CDU wird weiter alles daran setzen, die Aufnahme neuer Kredite zu senken und zu vermeiden. Schulden sind unsozial, da sie mit Zinsen von künftigen Generationen abbezahlt werden müssen.

Um die Finanzsituation der Stadt zu verbessern, setzen wir einmal auf eine behutsame Entwicklung der Wirtschafts- und Wohnstruktur. Durch einen breiteren Mittelstand, einen stärkeren Branchenmix und ausgeglichene Bevölkerungsstrukturen werden die Einnahmen der Stadt verlässlich steigen. Über den jetzigen Sanierungsplan hinausgehende Erhöhungen der Gewerbe- oder Grundsteuer lehnen wir ab, da sie diesen Prozess behindern. Die (Abwasser-)Gebühren sind zu stabilisieren, indem nur die effizientesten Investitionen getätigt werden.

Daneben gilt es, die Modernisierung der Verwaltung fortzusetzen. Der seit Jahren praktizierte sanfte Personalabbau ist mit Augenmaß fortzusetzen. Aufgaben sind an Privatunternehmen zu vergeben oder gemeinsam mit anderen Kommunen zu erledigen, wenn dies günstiger ist und sich keine Einschränkung für die Bürger ergibt.

Sparsamkeit darf jedoch nicht zu Kahlschlag führen. Die verbliebenen städtischen Einrichtungen wie Jugendzentrum, Bücherei oder Hallenbad kosten natürlich Geld. Diese einfach zu schließen, ist keine Lösung. Die Stadt muss Jugendlichen, Familien und Senioren Angebote machen, um die vorhandene Attraktivität und Anziehungskraft zu erhalten oder – besser noch – zu steigern.

Unsere Ziele im Überblick

  • Vermeidung neuer Schulden
  • Verbesserung der Wirtschafts- und Wohnstruktur
  • Keine Erhöhung der Gewerbe- oder Grundsteuer über den aktuellen Sanierungsplan hinaus
  • Maßvolle Investitionen im Abwasserbereich
  • Fortsetzung des sanften und sozialverträglichen Personalabbaus in der Verwaltung