Große Harmonie bei der CDU
Mit großer Geschlossenheit wählte die CDU des Rheinisch-Bergischen Kreises ihre Direktkandidaten für die Kreistagswahl am 30. August.
Rhein-Berg - Auf ihrer Mitgliederversammlung in Rösrath stellte die CDU im Rheinisch-Bergischen Kreis jetzt die Weichen für Wahlkampf auf Kreisebene. Unter der munteren Versammlungsleitung des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach verlief die Veranstaltung in der Aula des Freiherr-vom-Stein-Schulzentrums in großer Geschlossenheit. Den 210 stimmberechtigten Mitglieder bot sich eine politische Mixtur aus Humor und Sachlichkeit.
Nach Grußworten von Landrat Rolf Menzel und Bürgermeister Marcus Mombauer betonte der Fraktionsvorsitzende der CDU im Kreistag, Holger Müller, die seit Ende des Zweiten Weltkrieges im Kreis durch die CDU verantwortete „seriöse Politik, die sich im Landes- und Bundesvergleich mehr als sehen lassen kann“: „Der Kreis steht gut da. Egal, ob bei den Finanzen, der Sicherheit, der Kaufkraft oder der Umweltpolitik.“
Der CDU-Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordneter Rainer Deppe, analysierte in seiner Rede die Situation des politischen Gegners am Beispiel des SPD-Kandidaten und Herausforderers von Landrat Menzel, Gerhard Zorn. Das strahlte Siegeszuversicht aus. Bei den einzelnen Wahlgängen errang Holger Müller mit 193 Ja-Stimmen bei zwei Gegenstimmen das beste Stimmergebnis aller Kandidaten. Rainer Deppe erzielte mit 189 Ja-Stimmen ein ähnlich gutes Ergebnis.
Als Direktkandidaten für den Nordkreis wurden in Leichlingen Michael Strieker, Christopher Strieker und Wolfgang Kübler gewählt. Für Burscheid gehen Erika Gewehr und Gerd Witte ins Rennen, für Wermelskirchen Helga Loepp, Werner Allendorf und Thorsten Schmalt. Bergisch Gladbach: Horst Adler, Klaus-Dieter Becker, Dr. Wolfgang Beckers-Schwarz, Volker Damm, Ursula Rhode, Sylvia Woeber-Servaes, Ulrich Heutz, Ulrich Heimann, Wilmund Opladen, Gisela Knapp; Kürten: Heinz-Gerd Neu, Frank Rausch; Odenthal: Johannes Dünner; Overath: Eduard Wolf, Rainer Deppe; Rösrath: Holger Müller, Wolfgang Büscher und Uwe Pakendorf.
Kölner Stadtanzeiger, 12.03.2009
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